MathProf - 3D - Layout - Konfiguration

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MathProf 5.0 - Mathematik interaktiv

 
3D - Layoutkonfiguration

 

Im Folgenden wird beschrieben, welche Möglichkeiten bestehen, das Layout einer dreidimensionalen Grafik zu konfigurieren.

 

Fundamentales zum Umgang mit dem Programm bei der Ausgabe dreidimensionaler grafischer Darstellungen erfahren Sie unter Dreidimensionale Grafiken - Handling. Grundlegend wichtige Befehle können durch eine Bedienung der entsprechenden Schaltflächen auf nachfolgend gezeigtem Bedienformular ausgeführt werden.

 

MathProf - 3D - Layout
 

1. Farben und Linien von Gebilden

Zur Festlegung von Farbeinstellungen bei der Ausgabe dreidimensionaler Darstellungen wird ein den nachfolgend gezeigten Bildern ähnliches Formular zur Verfügung gestellt, wenn Sie die Schaltfläche F auf dem oben abgebildeten Hauptformular anklicken.

 

MathProf - 3D - Farbeinstellungen

 

MathProf - 3D - Farben

 

MathProf - 3D - Farbwerte

 

MathProf - 3D - Füllfarbe
 

1.1 Farbkonfiguration

Stehen auf den entsprechenden Fenster mehrere Kontrollschalter zur Auswahl zur Verfügung, so aktivieren Sie zunächst denjenigen der zur Farbwertzuordnung relevant ist.

 

Bewegen Sie hierauf die drei zur Verfügung stehenden Schieberegler zur Einstellung der RGB-Werte (Rot, Grün, Blau), bis die entsprechende Farbe im gewünschten Ton angezeigt wird.
 

1.2 Schraffurart

Das Programm ermöglicht in einigen Modulen zudem die Zuweisung von Schraffurarten. Vor der Festlegung der Füllfarben sollten Sie in solchen Fällen die Auswahl der zu verwendenden Schraffurart wählen. Dies nehmen Sie durch die Aktivierung der entsprechenden Kontrollschalter vor. Es stehen zur Auswahl:
 

  • Ohne: Darstellung des Körpers bzw. der Fläche ohne Schraffur

  • S 1: Darstellung des Körpers bzw. der Fläche mit Schraffurart 1

  • S 2: Darstellung des Körpers bzw. der Fläche mit Schraffurart 2

  • S 3: Darstellung des Körpers bzw. der Fläche mit Schraffurart 3

Die Art der gewünschten Oberfläche legen Sie durch die Wahl des entsprechenden Eintrags in der aufklappbaren Auswahlbox Auswahl fest. Zudem besteht in manchen Unterprogrammen die Möglichkeit, unter Oberfläche durch die Auswahl des entsprechenden Eintrags aus der dafür zur Verfügung stehenden aufklappbaren Box bzgl. der zu verwendenden Oberflächenart zwischen Standard und Metallic zu wählen.
 

1.3 Liniendarstellung

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Darstellen im Formularbereich Linien, so wird das entsprechende Gebilde mit Flächenbegrenzungslinien ausgegeben. Die Aktivierung dieses Kontrollkästchens bewirkt dasselbe wie eine Aktivierung des Kontrollkästchens Liniendarstellung einschalten auf dem Formular, welches nach der Ausführung eines Klicks auf die Schaltfläche S auf dem Bedienformular des entsprechenden Unterprogramms erscheint.
 

1.4 Farbsimulation

In einigen Modulen ermöglicht das Programm die Ausführung von Füllfarbsimulationen.

Standardmäßig ist eine Anwendung derartiger Farbsimulationen ausgeschaltet. Besteht jedoch ein Bedarf hierfür, so ist der Kontrollschalter Einschalten im Formularbereich Füllfarbsimulation zu aktivieren.

 

In einigen Unterprogrammen stehen die folgenden Arten zur Auswahl:
 

  • Zweifarbig

  • Mehrfarbig

Durch die Positionierung des Rollbalkens Intervall legen Sie das Zeitintervall in Sekunden fest, welches die Taktzeit des Farbwechsels bestimmt (voreingestellt: 3s). Wieder ausschalten können Sie die Farbsimulation, indem Sie den Kontrollschalter Ausschalten im Formularbereich Füllfarbsimulation aktivieren. Nach dem Verlassen der grafischen Darstellung wird diese Einstellung wieder automatisch deaktiviert.
 

1.5 Speicherung der Farbeinstellungen

Wird die Schaltfläche OK bedient, so werden die Einstellungen, welche in diesem Fenster festgelegt wurden, übernommen. Sollen diese sitzungsübergreifend gespeichert werden, so aktivieren Sie vor der Ausführung eines Klicks auf die Schaltfläche OK das Kontrollkästchen Speichern (sofern vorhanden). Klicken Sie hingegen auf die Schaltfläche Abbruch, so werden durchgeführte Einstellungsänderungen nicht übernommen. Festlegungen bzgl. Farbsimulationen werden nicht gespeichert.
 

1.6 Zurücksetzen der Farbeinstellungen

Durch die Ausführung eines Klicks mit der rechten Maustaste bei einer beliebigen Position des Fensterbereichs erscheint der Popupmenüeintrag Alle Farbeigenschaften des dargestellten Gebildes zurücksetzen. Ein Klick auf diesen ermöglicht es, alle durchgeführten Festlegungen bzgl. Farbeinstellungen im entprechenden Unterprogramm wieder auf Vorgabewerte zurücksetzen zu lassen. In einigen Unterprogrammen, welche ähnliche mathematische Fachthemen behandeln, werden durch die Ausführung dieses Befehls auch die Farbwerte der anderen zugehörigen 3D-Programmmodule zurückgesetzt.
 

2. Optionen I

In jedem Unterprogramm, welches die Darstellung dreidimensionaler Grafiken ermöglicht, besteht die Möglichkeit, benutzerdefinierte Einstellungen, u.a. bzgl. nachfolgend aufgeführter Eigenschaften durchzuführen:
 

  • Layout der Raumbegrenzung

  • Liniendarstellung ausgegebener Gebilde

  • Farbeinstellungen der Raumbegrenzung (Rahmen)

  • Ausgabe von Texten

  • Festlegung der bei Simulationen auszuführenden Rotationsart

MathProf - 3D - Optionen


Nach einer Benutzung der Schaltfläche O auf dem Bedienformular des entsprechenden Unterprogramms wird oben gezeigtes Formular zur Verfügung gestellt, um die Durchführung von Einstellungen dieser Art zu ermöglichen. Auf einzelne Funktionalitäten wird nachfolgend eingegangen.
 

2.1 Layout der Raumbegrenzung

Das Programm ermöglicht die Gestaltung des Layouts bzgl. der Raumbegrenzung in folgenden Modellen:
 

  • Kasten - Rohre: (voreingestellt)
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 6-flächiger Raumbegrenzung in Form eines Kastens als Rohrgittermodell ohne Flächen

  • Gitterdarstellung
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 3-flächiger Raumbegrenzung in Form eines Liniengittermodells mit Rahmen als Rohrgittermodell

  • 3-flächig - Transparent:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 3-flächiger Raumbegrenzung und transparenter Hintergrundfüllfarbe ohne Rahmen

  • 3-flächig - Intransparent:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 3-flächiger Raumbegrenzung und intransparenter Hintergrundfüllfarbe ohne Rahmen

  • Kasten- Linien:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 6-flächiger Raumbegrenzung in Form eines Kastens als Liniengittermodell ohne Flächenfüllung

  • Ohne Rahmen:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, ohne Raumbegrenzung

  • Kasten - Transp. Boden:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 6-flächiger Raumbegrenzung in Form eines Kastens als Rohrgittermodell mit transparenter Bodenfläche

  • Kasten - Intransp. Boden:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 6-flächiger Raumbegrenzung in Form eines Kastens als Rohrgittermodell mit intransparenter Bodenfläche

  • 1-flächig ohne Kasten:
    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 1-flächiger Ebenendarstellung als transparente Bodenfläche ohne Rahmen

  • 1-flächig mit Kasten:

    Darstellung des räumlichen Gebildes, mit 1-flächiger Ebenendarstellung als intransparente Bodenfläche mit Rahmen als Rohrgittermodell

Um die Art des im Unterprogramm zu verwendenden (Rahmen- bzw. Kasten-) Layouts festzulegen, selektieren Sie den entsprechenden Eintrag aus der aufklappbaren Box Art.

 

Wird ein Eintrag gewählt, welcher die Option Transparent zur Verfügung stellt, so können Sie durch die Positionierung des Rollbalkens Transparenz die zu verwendende Intensität der Transparenz der Ebene(n) festlegen (voreingestellt: 40%). In einigen Fällen besteht außerdem die Möglichkeit, die Stärke des dargestellten Aussenrahmens mit Hilfe des Rollbakens Rohrdicke festzulegen.

 

Bei Wahl einiger Modelle besteht außerdem die Möglichkeit, die Anzahl der zur räumlichen Begrenzung zu verwendenden Ebenen festzulegen. Voreingestellt ist die dreiflächige Begrenzung dieser. Möchten Sie jedoch eine, oder zwei dieser ausblenden, so deaktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen mit den Bezeichnungen XY-Ebene, YZ-Ebene bzw. XZ-Ebene.
 

2.2 Farbeinstellungen

Im Formularbereich Farbeinstellungen stehen Schaltflächen zur Verfügung, mit welchen Sie verschiedene Farbeinstellungen konfigurieren können. Die Anzahl benutzbarer Schaltflächen hängt davon ab, welches Layout gewählt wurde.

Schaltfläche Funktion
Text Festlegung der Textfarbe zur Ausgabe von Skalierungswerten und Koordinatenachsenbeschriftungen
Achsen Festlegung der Farbe der Koordinatenachsen
Fläche bzw. Fläche 1/Fläche 2 Festlegung der Flächenfüllfarbe(n) des Modells
Gitter Festlegung der Linienfarbe des Gitters des Modells
Rahmen Festlegung der Rahmenfarbe des Modells
Hintergrund

Festlegung der Hintergrundfarbe (voreingestellt: schwarz) - nur verfügbar wenn Kontrollkästchen Hintergrund deaktiviert wurde

 

Zur Konfiguration der Farbeinstellungen des gewählten Layouts bedienen Sie nach der Ausführung eines Klicks auf die entsprechende (o.a.) Schaltfläche die drei hierauf zur Verfügung stehenden Schieberegler Rot, Grün und Blau bis die Farbe im gewünschten Ton angezeigt wird und bestätigen mit Ok.
 

2.3 Skalierungswerte

Durch eine Aktivierung bzw. Deaktivierung des Kontrollkästchens Skalierungswerte zeigen veranlassen Sie die Ein- bzw. Ausblendung der Skalierungswerte des Koordinatensystems.
 

2.4 Textausgabe

Eine Aktivierung bzw. Deaktivierung des Kontrollkästchens Textausgabe einschalten bewirkt die Ein- bzw. Ausschaltung der Anzeige von Textausgaben und Berechnungsergebnissen. Dieser Befehl kann ebenfalls durch die Benutzung des dafür vorgesehenen Popupmenüeintrags aufgerufen werden. Das Popupmenu steht zur Verfügung, wenn Sie, während sich der Mauscursor innerhalb des Darstellungsbereichs des Fensters befindet, einen Klick auf die rechte Maustaste ausführen.

 

Beachten Sie: Das Einschalten der Textausgabe beeinflusst die Darstellungsgeschwindigkeit in nicht unerheblichem Maße.
 

2.5 Koordinatenachsen

Räumliche Koordinatenachsen können ein- bzw. ausgeblendet werden, wenn Sie das Kontrollkästchen Achsen zeigen bedienen. Die Festlegung eines Werts (zw. 1 und 8) mit Hilfe des Steuerelements Art bewirkt die Verwendung entsprechender Layouts für Koordinatenachsen (mit oder ohne Skalierung).
 

2.6 Liniendarstellung

Durch eine Aktivierung bzw. Deaktivierung des Kontrollkästchens Liniendarstellung einschalten veranlassen Sie eine Ein- bzw. Ausschaltung der Darstellung von Flächenbegrenzungslinien dargestellter Gebilde. Die Aktivierung der Liniendarstellung beeinflusst die Darstellungsgeschwindigkeit in hohem Maße.
 

2.7 Rotationsgeschwindigkeit

Die vom Programm zur Durchführung einer Rotationssimulation zu verwendende Geschwindigkeit stellen Sie durch die Positionierung des Rollbalkens Verzögerung ein. Ist die Geschwindigkeit bei Durchführung von Rotationssimulationen zu schnell oder zu langsam, so ist sie durch eine Bedienung dieses Rollbalkens anzupassen. Nach einer Speicherung dieses Vorgabewerts (Kontrollkästchen Eingest. Optionen speichern wurde aktiviert) wird er fachthemenbezogen, sitzungsübergreifend in den entsprechenden Unterprogrammen verwendet.

 

Hinweise:

Ist ein Unterprogramm geöffnet, welches die Nutzung von Funktionsparametern erlaubt, so kann die parameterabhängige Simulationsgeschwindigkeit maßgeblich durch die Wahl der Schrittweite des Funktionsparameters P beeinflusst werden. Je kleiner diese (auf dem Hauptformular des Unterprogramms) gewählt wird, desto langsamer läuft die Parameterwertsimulation ab.

 

Beim Aufruf von Beispielen, bei welchen eine Rotationssimulation stattfindet, verwendet das Programm den im Hauptfenster unter [Datei] - [Globale Optionen] - 3D-Beispiele eingestellten, und nicht den mit Hilfe des Rollbalkens Verzögerung voreingestellten Wert! (siehe auch Globale Optionen)
 

2.8 Rotationsart

Vor der Durchführung einer Rotationssimulation legen Sie durch die Aktivierung des dafür zur Verfügung stehenden Kontrollschalters im Formularbereich Art der Rotationssimulation fest, mit welcher Rotationsart die Simulation ausgeführt werden soll. Es stehen zur Auswahl:
 

  • Standard  (voreingestellt bei Aufruf einer 3D-Darstellung)

  • Variante 1

  • Variante 2

  • Variante 3

2.9 Speichern von Einstellungen

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Eingest. Optionen speichern, so werden alle auf diesem Formular durchgeführten Einstellungen unterprogrammbezogen, sitzungsübergreifend gespeichert. Andernfalls werden bei erneutem Aufruf einer Darstellung diejenigen Einstellungen verwendet, die zuletzt gespeichert wurden (bzw. voreingestellt sind). Nicht gespeichert wird die Einstellung bzgl. der Rotationsgeschwindigkeit.
 

2.10 Zurücksetzen von Einstellungen

Unter dem Menüpunkt Datei - Grafische Standardeigenschaften des momentan geöffneten Unterprogramms holen können Sie zuletzt durchgeführte Änderungen bzgl. der Farbeinstellungen von Hintergrund, Achsen, Raster, Gitter, Wertanzeige und Rahmenfüllfarbe verwerfen lassen und diese auf deren Urzustand zurücksetzen lassen. Auch der entprechende Vorgabewert für die zu verwendende Rotationsgeschwindigkeit wird zurückgesetzt. Das Programm verwendet im entsprechenden Unterprogramm hierauf wieder diejenigen Einstellungen, welche dieses im Installationszustand besaß und speichert sie.

 

Wird der Menüpunkt Datei - Grafische Standardeigenschaften aller Unterprogramme holen gewählt, so führt das Programm zuletzt Beschriebenes für alle implementierten 3D-Unterprogramme durch. Dies kann längere Zeit in Anspruch nehmen !

 

Der Menüpunkt Datei - Alle Farbeigenschaften des dargestellten Gebildes zurücksetzen ermöglicht es, alle durchgeführten Festlegungen bzgl. Farbeinstellungen im entprechenden Unterprogramm wieder auf Vorgabewerte zurücksetzen zu lassen.

 

Eine Speicherung des durch den Schieberegler einstellbaren Parameters Verzögerung unter Rotationsgeschwindigkeit erfolgt nicht. Das Programm verwendet bei jedem Aufruf einer 3D-Darstellung aus dem entsprechenden Unterprogramm den hierfür voreingestellten Wert. Ist eine Änderung dessen erwünscht, so ist er nach jedem Aufruf einer 3D-Darstellung aus dem entsprechenden Unterprogramm erneut festzulegen. Ist dieser während der Ausgabe der grafischen Darstellung zurückzusetzen, so kann dies durch den Menübefehl Datei - Vorgabewert für Rotationsgeschwindigkeit holen veranlasst werden.
 

2.11 Schaltflächen und Menü

Um alle aktuell durchgeführten Änderungen in diesem Modul verwerfen zu lassen und die Darstellung auf den zuvor zuletzt vorhandenen Zustand zurückzusetzen, bedienen Sie die Schaltfläche Abbrechen bzw. Abbruch oder wählen den Menüpunkt Datei - Abbrechen. Eine Benutzung der Taste ESC bewirkt dasselbe.
 

3. Optionen II

Nach einer Benutzung der Schaltfläche S auf dem Bedienformular des Unterprogramms erhalten Sie nachfolgend gezeigtes Formular, welches die Einstellung bzw. Durchführung des Folgenden ermöglicht:
 

  • Darstellung von Ebenen in Koordinatenform (E: ax + by + cz = d)

  • Durchführung einer Koordinatenwertanalyse

  • Streckung des Darstellungsbereichs

MathProf - 3D - Ebene

 

Nachfolgend wird auf o.a. eingegangen.
 

3.1 Darstellung von Ebenen in Koordinatenform (Ebenendarstellung)

Das Programm bietet bei der Ausgabe dreidimensionaler grafischer Darstellungen die Möglichkeit gleichzeitig bis zu sechs Ebenen einblenden zu lassen, welche durch Gleichungen in Koordinatenform E: ax + by + cz = d beschrieben werden.

 

Um dies durchzuführen, aktivieren Sie im Formularbereich Ebenendarstellung die entsprechenden Kontrollkästchen und geben die gewünschten Kooeffizientenwerte für die Parameter a, b, c und d der Ebene in die hierfür zur Verfügung stehenden Felder ein. Werden die entsprechenden Eingabefelder beispielsweise mit den Koeffizienten -2, 4, 5 und -3 belegt, so wird die Ebene, welche sich durch die Gleichung -2x + 4y + 5z = -3 beschreiben lässt, dargestellt.

 

Um die Flächenfüllfarbe einzublendender Ebenen festzulegen, bedienen Sie die drei zur Verfügung stehenden Schieberegler Rot, Grün und Blau bis die entsprechende Farbe im gewünschten Farbton angezeigt wird. Die Intensität der Transparenz der Ebenen legen Sie durch die Positionierung des Rollbalkens Intens. fest. (voreingestellter Transparenzwert: 0,5) Sollen eingeblendete Ebenen beschriftet werden, so aktivieren Sie das Kontrollkästchen Beschriftung einschalten.

 

Oben aufgeführte Einstellungen bleiben bis zur Beendigung des momentan aktiven Unterprogramms, bzw. bis zu deren Änderung erhalten.

 

Hinweise:

Liegt eine Ebene außerhalb des momentan eingestellten Darstellungsbereichs, so wird sie nicht dargestellt. Die Darstellung der Ebenen erfolgt stets, unabhängig von den momentan ausgegebenen Koordinatenachsenbezeichnungen, bzw. dem aktuell dargestellten relativen Koordinatensystem des entsprechenden Unterprogramms gemäß dem nachfolgend gezeigten Bild in einem separaten Koordinatensystem in folgendem Format:

 

MathProf - 3D - Koordinatensystem

 

Die Z-Achse ist hierbei stets als vertikal angeordnete Haupachse zu interpretieren. Die X-Achse ist als horizontal angeordnete Achse anzusehen und die y-Achse beschreibt die räumliche Tiefe dieses Koordnatensystems. Dies gilt für alle 3D-Unterprogramme, unabhängig von den Koordinatenachsenbezeichnungen, die in dem entsprechenden Unterprogramm Verwendung finden.
 

3.2 Durchführung einer Koordinatenwertanalyse

Möchten Sie eine räumliche Ortspunktanalyse durchführen, um die Koordinatenwerte eines Gebildes, oder die Lage eines Punktes im Raum näherungsweise bestimmen zu lassen, so aktivieren Sie das Kontrollkästchen Einschalten im Formularbereich Koordinatenwertanalyse.

 

Sollen zudem, zu den Koordinatenachsen parallel liegende, Ebenen eingeblendet werden, so aktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen mit XY-Ebene, mit XZ-Ebene bzw. mit YZ-Ebene. Eine Analyse führen Sie durch, indem Sie die zur Verfügung stehenden Rollbalken mit den Bezeichnungen X, Y und Z bedienen. Das Programm markiert die entsprechende Position des Punktes im Raum und gibt die Koordinatenwerte dessen an einer durch den Punkt verlaufenden Vertikalen aus.

 

Hinweis:

Die Durchführung einer Rotation des gesamten Koordinatensystems ist hiernach nur noch durch Mausoperationen möglich, da die Rollbalken Rot. X, Rot. Y und Rot. Z o.a. Funktionen ausführen. Um die standardmäßig vorhandenen Rollbalken Rot. X, Rot. Y und Rot. Z wieder zur Verfügung zu haben, müssen Sie das Kontrollkästchen Einschalten im Formularbereich Koordinatenwertanalyse wieder deaktivieren.

 

MathProf - 3D - Koordinaten
 

3.3 Streckung des Darstellungsbereichs

In einigen Unterprogrammen werden Darstellungsbereiche per Voreinstellung gestreckt, um den vorhandenen Ausgabebereich vollständig auszunutzen. Möchten Sie diese Streckung aufheben bzw. ändern, oder aus anderen Gründen eine Skalierung der Darstellung mit anderen Verhältnismäßigkeiten erreichen, so stellen Sie diese durch die Positionierung der Rollbalken X, Y und Z im Formularbereich Streckung Darstellungsbereich ein.

 

Eine Bedienung der oben rechts angeordneten Schaltfläche Reset versetzt die Streckung des Darstellungsbereichs in deren Urzustand (verwendet werden hierbei programminterne Vorgabewerte). Andere in diesem Modul durchgeführte Einstellungen werden nicht zurückgesetzt. Dieser Befehl ist ebenfalls über den Popupmenü-Eintrag Streckung zurücksetzen ausführbar, wenn sich der Mauscursor innerhalb des Darstellungsbereichs des Ausgabefensters befindet.

 

Hinweis:

Einstellungen bzgl. der Streckung des Darstellungsbereichs werden nur temporär, bis zur erstmaligen Beendigung der Ausgabe der grafischen Darstellung beibehalten. Nach dem erneuten Aufruf einer Darstellung werden hierfür wieder die voreingestellten Standardwerte verwendet.
 

3.4 Schaltflächen

Sollen alle der o.a. durchgeführten Einstellungen übernommen werden, so bedienen Sie die Schaltfläche Ok. Um alle durchgeführten Änderungen verwerfen zu lassen und die Darstellung auf den zuletzt, vor Aufruf dieses Moduls vorhandenen Zustand zurückzusetzen, bedienen Sie die Schaltfläche Abbrechen bzw. Abbruch.

 

4. Auflösung

 

In entsprechenden Modulen ermöglicht das Programm die unterprogrammbezogene Konfiguration bzgl. der zu verwendenden Darstellungsauflösung. Um diese einzustellen, benutzen Sie die auf dem Bedienformular vorhandene Schaltfläche Auflösung.

 

MathProf - 3D - Auflösung   MathProf - 3D - Auflösung

 

Stellen Sie die entsprechenden Werte mit den zur Verfügung stehenden Rollbalken ein und bedienen Sie hierauf die Schaltfläche Ok. Wurde das Kontrollkästchen Speichern aktiviert, so wird diese Einstellung sitzungsübergreifend gespeichert. Je höher die Auflösung eingestellt wird, desto langsamer verhält sich die Darstellungsgeschwindigkeit.

 

Nach der Ausführung eines Klicks auf die rechte Maustaste erscheint ein Popupmenü. Wird der Eintrag Standardwerte holen gewählt, so verwendet das Programm hierauf die voreingestellten Auflösungs-Standardwerte des entsprechenden Unterprogramms.

 

5. Segmente

 

In einigen Unterprogrammen wird zudem die Möglichkeit geboten, dargestellte Körper aufschneiden zu lassen und somit deren "Inneres" zu untersuchen.

 

MathProf - 3D - Segmente

 

Hierbei stehen folgende Optionen zur Verfügung:
 

  • Körper plan aufschneiden

  • Segmentanzahl verändern

Aufgerufen werden kann dieses Fenster, wenn bei Ausgabe der Darstellung, sich auf dem Bedienformular befindende Schaltfläche mit der Aufschrift Segmente angeklickt wird.

 

Körper plan aufschneiden

 

Sollen Körper plan, parallel zu Darstellungsbereichsebenen, aufgeschnitten werden, so aktivieren Sie den Kontrollschalter Körper plan aufschneiden und positionieren die entsprechenden Rollbalken. Der hierfür zur Verfügung stehende Wertebereich richtet sich nach den momentan für dieses Unterprogramm festgelegten Werten zur Streckung des Darstellungsbereichs (siehe hierzu 3.3 Streckung des Darstellungsbereichs).

 

Segmentanzahl verändern

 

Soll ein Körper segmentweise aufgeschnitten werden, so aktivieren Sie den Kontrollschalter Segmentanzahl verändern. Durch die (zunächst nach links erfolgende) Positionierung der, sich auf dem hierauf zur Verfügung stehenden Bearbeitungsformular befindenden Rollbalken stellen Sie die Anzahl anzuzeigender Segmente ein. Die Anzahl der Segmente in die ein Körper zerlegbar ist, hängt von der momentan hierfür eingestellten Auflösung ab.

 

Hinweis:

Ein Körper kann ausschließlich dann aufgeschnitten werden, wenn auf dem Hauptformular des Unterprogramms die Einstellung Ohne Schnitt aktiviert ist.

 

Festgelegte Einstellungen werden nach der Ausführung eines Klicks auf die Schaltfläche Ok übernommen. Sollen diese verworfen werden, so bedienen Sie die Schaltfläche Abbuch. Der Schalter Reset ermöglicht es, sämtliche durchgeführten Einstellungen bzgl. zu verwendender Segmentierungen und Aufschnitte aufheben zu lassen und den (die) Körper wieder als Ganzes darzustellen.

 

6. Layout-Masken

 

In den meisten aller zur Verfügung stehenden 3D-Unterprogramme wird die Verwendung von Layout-Masken ermöglicht. Dies bedeutet, dass im entsprechenden Unterprogramm festgelegte Layout-Konfigurationen (Farbzuweisungen etc.) sitzungsübergreifend gespeichert und bei Bedarf auch wieder geladen werden können.

 

6.1 Layout-Maske speichern

 

Möchten Sie das festgelegte Layout einer Darstellung aus einem Unterprogramm speichern, so bedienen Sie bei Ausgabe der Darstellung die rechte Maustaste und wählen den Popupmenüeintrag Layout-Maske speichern während sich der Mauscursor innerhalb des Darstellungsbereichs des Fensters befindet.

 

Gespeichert werden hierbei lediglich Informationen bzgl. des momentan festgelegten Layouts der aktuell ausgegebenen Darstellung. Es sind dies:

 

- Auflösungseinstellungen

- Linienfarbe

- Flächenfüllfarben

- Hintergrundfarbe

- Einstellungen bzgl. Rahmen

- Einstellungen bzgl. Skalierung und Koordinatenachsen

 

Nicht gespeichert werden u.a.:

 

- Einstellungen bzgl. der Anzahl darzustellender Segmente

- Einstellungen bzgl. Darstellungsbereichen

- Einstellungen bzgl. der Darstellung externer Ebenen

- Einstellungen bzgl. Streckungen

 

6.2 Layout-Maske

 

Um während der Ausgabe einer Darstellung eine gespeicherte Layout-Maske zu laden, klicken Sie einmalig auf die rechte Maustaste während sich der Mauscursor innerhalb des Darstellungsbereichs des Fensters befindet und wählen den Popupmenüeintrag Layout-Maske laden. Das Laden und Speichern von Layoutdateien ist nur möglich, während keine Simulation ausgeführt wird. Beenden Sie diese daher ggf. zuvor.
 

7. Allgemeines

Werden Einstellungen bzgl. Farben oder Rahmenlayout verändert, so werden diese unterprogrammbezogen, sitzungsübergreifend gespeichert, wenn dies durch die Aktivierung der entsprechenden Kontrollkästchen festgelegt wurde.

 

Da es jedoch keinen allzu großen Sinn macht, bei der Darstellung gleichartiger Gebilde in verschiedenen Unterprogrammen Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, welche eine individuelle Designgebung dieser ermöglichen, wurde auf diese Option bei der Ausgabe grafischer Darstellungen zum Themengebiet Vektoralgebra verzichtet. Dies bedeutet, dass Layout-Einstellungen, die in einem dieser Unterprogramme definiert wurden, ebenfalls in anderen Unterprogrammen, welche dieses Fachthemengebiet behandeln, verwendet werden (z.B. die Flächenfüllfarbe von Ebenen).

 

Um die Einstellungen aller 3D-Unterprogramme in den Urzustand zurücksetzen zu lassen, der beim Erststart des Programms nach dessen Installation eingestellt war, so können Sie dies im Modul Globale Optionen durchführen.


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