MathProf - Koch-Kurve

MathProf 5.0 - Mathematik interaktiv

 

Koch-Kurve

 

Das kleine Unterprogramm [Sonstiges] - [Fraktale] - Koch-Kurve ermöglicht die Darstellung einer Koch-Kurve.

 

MathProf - Koch- Kurve


Die Koch-Kurve ist ein von dem schwedischen Mathematiker Helge von Koch 1904 entdecktes Beispiel für eine überall stetige, aber nirgends differenzierbare Kurve.

Gegeben sei eine Strecke mit vorgegebener Länge. Auf diese Strecke wird ein Generator angewandt, welcher das mittlere Drittel durch ein nach oben geöffnetes gleichseitiges Dreieck ersetzt. In jedem Folgeschritt werden alle Teilstrecken der Figur als Initiator-Elemente behandelt, auf welche der Generator angewandt wird, wobei sich die Teilstreckengröße um den Skalierungsfaktor 1/3 verändert. Es entstehen pro Schritt Faktor 4 neue Teilstrecken.

Die Koch-Kurve ist an keiner Stelle differenzierbar, da der Konstruktionsprozess dazu geführt hat, dass die Kurve aus unendlich vielen Knickstellen besteht, an welche keine Tangente anlegbar ist. Die Länge der Koch-Kurve ist unendlich, die Fläche, die von ihr eingeschlossen wird, hingegen hat endlichen Wert.

Wird mit einem gleichseitigen Dreieck als Ausgangsfigur begonnen, erhält man die Koch'sche Schneeflocke.

MathProf - Koch - Figur

 

In diesem Unterprogramm besteht die Möglichkeit sich mehrere Varianten der Koch-Kurve darstellen zu lassen.
 

Darstellung

MathProf - Koch - Kurven

 

Am Rollbalken Iterationen stellen Sie die Anzahl durchzuführender Iterationen ein. Wird die Position des Rollbalkens Initialisierung auf einen anderen Wert als den Vorgabewert 2 eingestellt, so werden andere Bildungsvorschriften bei der Initialisierung eingesetzt. Bei Aktivierung des Kontrollkästchen modifiziert verwendet das Programm anstelle eines Dreiecks ein Viereck.

 

Die Größe des Darstellungsbereichs der Koch-Kurve können Sie durch die Benutzung des Rollbalkens Größe beeinflussen. Durch die Positionierung des Rollbalkens Drehung können Sie eine Drehung der Kurve bewirken.

 

Starten Sie bei Bedarf eine Autosimulation mit dem Schalter Simulation. Vor deren Start wird Ihnen ein Auswahlformular zur Verfügung gestellt, auf welchem Sie durch die Aktivierung des entsprechenden Kontrollschalters eine Auswahl bzgl. der simulativ zu verändernden Größe treffen können. Ebenfalls können Sie hierauf ggf. den Wert für die zu verwendende Verzögerung einstellen. Ändern Sie diesen bei Bedarf und bestätigen Sie mit OK. Beendet werden kann die Ausführung einer derartigen Simulation wieder durch eine erneute Betätigung dieser Schaltfläche. Sie trägt nun die Bezeichnung Sim. Stop.

 

Weitere Themenbereiche

 

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